Upre Kethane!
Über die Aktionswochen
Die Aktionswochen gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma finden 2026 zum ersten Mal statt. Sie machen Perspektiven, Geschichte und Gegenwart von Sinti und Roma sichtbar und bringen Menschen bundesweit zusammen.

Wer sind wir?
Sichtbarkeit, Begegnung und Selbstbestimmung
Sinti und Roma leben seit Jahrzehnten bis Jahrhunderten in Deutschland. Sie sind Teil einer langen und vielfältigen Geschichte, die sich nicht auf eine einheitliche Erzählung reduzieren lässt. Die deutschen Sinti und Roma sind seit 1995 eine anerkannte nationale Minderheit.
Insgesamt weiß die Mehrheitsgesellschaft wenig über die Geschichte und Gegenwart von Sinti und Roma als Nachbar*innen, Künstler*innen, Aktivist*innen, Familien, Kolleg*innen, Freund*innen.


Warum Aktionswochen?
Gegen Antiziganismus — für ein selbstbestimmtes Leben
Antiziganismus ist keine historische Erscheinung, sondern wirkt bis heute: durch Diskriminierung im Alltag, in medialen Stereotypen und in struktureller Benachteiligung. Auch der Holocaust an Sinti und Roma im Nationalsozialismus wurde lange nicht ausreichend aufgearbeitet und im öffentlichen Bewusstsein verankert.
Mit den Aktionswochen machen wir die Vielfalt und Selbstbestimmtheit des Lebens von Sinti und Roma in Deutschland sichtbar. Gleichzeitig richten wir den Blick auf einen Rassismus, der sich bis heute gegen Menschen aus der Community und Personen richtet, denen dies zugeschrieben wird.
Gemeinsam aktiv
Deutschlandweit verbunden
Wir vernetzen lokale Initiativen, bundesweite Organisationen und engagierte Einzelpersonen. Von Workshops und Vorträgen bis zu Filmscreenings und Gesprächen mit Zeitzeug*innen werden deutschlandweit Projekte gefördert.
Begleitet werden die Aktionswochen von einer aufklärenden Social-Media-Kampagne. Ihr könnt Aktionen besuchen, Inhalte verbreiten oder eigene Social-Media-Vorlagen mit Projekten und Statements füllen. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen gegen antiziganistische Stereotype.